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Das in meinen Augen beste Kinderfahrrad


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Viele Eltern kennen sicher das Problem, dass es eine Vielzahl an Kinderfahrrädern mit einer riesigen Preisspanne gibt. Welches soll ich nehmen? Mit welchem gibt es eine steile Lernkurve? Mit welchem hat der Nachwuchs wirklich Spass.

Meine Kriterien bei der Suche nach einem Fahrrad für einen 3-jährigen, der sicher mit dem Laufrad fährt, waren:
-stabile einfache Technik
-optionale Stützräder
-nicht zu teuer, da es ja maximal 1 Jahr taugt wegen der Größe
-KEINE Rücktrittbremse

Die ersten 3 Punkte sind wohl jedem einleuchtend. Zu Punkt 4 habe ich einiges im Internet gefunden und möchte beispielhaft einen Auszug aus Kinderfahrradfinder.de mit diesem Screenshot zitieren.

Die meisten Hersteller von Kinderrädern haben das wohl noch nicht gelesen bzw. hinterfragt. Selbst namhafte Mountainbike Hersteller verkaufen Kinderräder nur mit Rüchtrittbremse. Bei der Suche nach Rädern mit Freilaufnabe habe ich fast nur Räder gefunden, die preislich jenseits der 250€ Marke sind. Sicherlich sind diese Räder leichter als das von uns gewählte und haben eine SRAM 2-Gang-Automatik, aber in 2-3 Monaten brauchen wir die nächste Größe. 250€+ für ein dreiviertel Jahr?!

Das Rad welches diese Kriterien voll und ganz erfüllt ist das BTWIN 14 Zoll Rad von Decathlon. Es ist seit letzten August fast täglich auf der 3km langen Strecke durch das Wormser Wäldchen zum Kindergarten im Einsatz und bis auf einen neuen Schlauch waren bisher trotz „hartem“ Einsatz keine Reparaturen nötig.

Anfangs hat Junior den Pedalen nicht getraut, also Stützräder ab, Pedale ab und als Laufrad genutzt. Es hat aber nicht lange gedauert, bis er die Pedale und die Stützräder dran haben wollte. Hier war eine kleine Modifikation nötig, da die Stützräder fest auf dem Boden standen und bei Unebenheiten das Laufrad aushebelten. Das mit dem Gleichgewicht war dann trotz Stützradabstand von ca 3cm zum Boden kein Problem. Nach 4 Wochen wär Sohnemann auch der Klappernden und manchmal doch an Steinen blockierenden Stützräder überdrüssig und seitdem sind wir fast täglich mit dem Fahrrad ohne Stützräder unterwegs und haben jede Menge Spass dabei.

1 thought on “Das in meinen Augen beste Kinderfahrrad

  1. Hallo Achim 🙂

    Vielen Dank erstmal für die Erwähnung des Kinderfahrradfinders .
    (Der natürlich noch auch noch mehr zu bieten hat, als gegen Rücktritt an Kinderrädern zu wettern 😉 – zB höherwertige Kinderfahrräder anhand der Größe oder Schrittlänge des Nachwuchses finden )

    Ansonsten, herzlichen Glückwunsch zum neuen Rad. Und dass es offenbar soviel Spaß macht. Aber auch wenn es alle im Post genannten Kriterien erfüllt und sicher für das kommende 3/4 Jahr ok ist – Hauptsache der Fahrer ist glücklich -, möchte ich doch ein paar Anmerkungen machen:

    Stützräder:

    Stützräder sollten m.E. kein Kriterium sein: War ein Kind schon auf dem Laufrad sicher unterwegs, wird es keine Stützräder brauchen. Ganz im Gegenteil droht bei Montage von Stützrädern die Gefahr, dass das auf dem Laufrad erlernte Balancegefühl wieder verlernt werden, bzw. die Bewegungsabläufe durch andere ersetzt werden. Und zwar durch solche, die fürs freie Fahren nicht die richtigen sind. Insofern: Perfekt, dass Dein Sohn sie auch schnell wieder los sein wollte. Das ist nicht selbsterständlich, dass ein 3-jähriger da so klar ist.
    Ich habe auch zu dem Thema einen kurzen Post geschrieben: https://www.kinderfahrradfinder.de/blog/post/laufraeder-statt-stuetzraeder

    Der Preis:

    Ich pflege zum dem Thema gern solche Rechnungen aufzumachen:
    1x gutes 16″ Kinderrrad =~-EUR 350.-
    1x Wiederverkauf nach 1 Jahr=~+270.-
    =-EUR 70.-/12 Monate =-EUR 5,83/Monat
    = ~1 kleine Pizza Margherita/Monat
    = leistbar 🙂
    …auch hier ein Blog-Post dazu: https://www.kinderfahrradfinder.de/blog/post/der-preis-warum-500-euro-nicht-teuer-sind

    Das Rad:

    Decathlon hat wirklich manchmal echt brauchbare Sachen im Sortiment. Und als ich las „Das in meinen Augen beste Kinderfahrrad“ bin ich natürlich sofort auf die Decathlon-Seite, um zu schauen, ob mir da was entgangen ist. Und eventuell BTwin im Kinderfahrradfinder noch fehlt. Aber abgesehen vom exorbitanten Gewicht springt mir beim Foto oben eine Sache sofort in die Augen: Der ausladende Kettenkasten, der weit auseinanderstehende Pedale und damit sehr O-beiniges Pedalieren erzwingt. Das ist beim Kinderfahrradfinder ein Auschlusskriterium für eine Empfehlung.
    Und wie es der Zufall so will: Auch hierzu gibt es einen kleinen Artikel ;): https://www.kinderfahrradfinder.de/blog/post/q-faktor-und-kettenschutz

    Das Gewicht:
    8,7kg ist viel zu viel. Soviel wiegt sonst eher ein 20 Zoll Rad mit Schaltung und MTB-Bereifung. 14 Zoll Räder eher um die 6kg. Und für ein Kind zählt jedes Kilo in der Relation 3-4fach. Auch hierzu ein Blog-Post 😉 https://www.kinderfahrradfinder.de/blog/post/das-gewicht-bei-kinderraedern-ist-leicht-wirklich-besser

    Um ehrlich zu sein: Das Rad ist so ziemlich in allen Belangen das exakte Gegenteil dessen, was der Kinderfahrradfinder so an Kinderrädern empfiehlt.

    Aber wie auch immer. Kein Rücktritt war schonmal eine gute Entscheidung, die lustigsten Rechnungen, wie wenig eigentlich 350 Euro sind, ändern nichts daran, dass man sie doch erstmal locker machen muss – und der Q-Faktor… hey. Das Rad macht offensichtlich Spaß, und das ist das Wichtigste.

    Aber vielleicht bei der nächsten Größe… 😉

    Grüße aus Berlin,
    Christopher (Kinderfahrradfinder)

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